Jahresabschluss = Projektabschluss?!

Dezember. Das Jahr neigt sich dem Ende. Ein guter Zeitpunkt, ein wenig Rückschau zu halten. Projekte abzuschließen. Neues zu planen für 2017.herzrocker-de_projekte-abschliessen

Meistens nutze ich die Zeit zwischen den Feiertagen und rund um Silvester, um das eine Jahr abzuschließen und mich auf das nächste einzustimmen. Dieses Jahr habe ich schon im November begonnen mit der Frage „was will ich dieses Jahr unbedingt noch machen?“.

Ende November rief Claudia Kauscheder auf, das Jahresende bewusst zu gestalten: „Goodbye 2016“. Alle vier Tage fordert sie die Teilnehmer mit einer neuen Mission heraus.

Erster Teil: Lose Enden einsammeln und Projekte zu Ende bringen

Ein guter Plan! Das erklärt auch, warum es sinnvoll ist, bereits im November auf das Jahresende zu blicken. Sonst ist es so plötzlich da und die Zeit vorbei. Nicht alles muss zu Ende gebracht werden, rät Claudia. Doch einen wohlüberlegten nächsten Schritt in einem wichtigen Projekt zu unternehmen und eine Planung zu machen, wann es wie weiter geführt wird. Oder Projekte bewusst nicht weiter zu führen, sondern zu streichen.

Was ich dieses Jahr noch unbedingt machen wollte?

Meine Challenge zum Reichtumsfluss des Lebens, die im November stattfand. In diesem Rahmen habe ich mein erstes eigenes Webinar gemacht. Auch ein Adventskalender stand auf meiner Wunschliste und wird momentan umgesetzt.

Was ich gestrichen habe?

Da ich im November stark erkältet war, habe ich die Werbung für meinen ersten Online-Kurs gestrichen und den Kursbeginn auf Anfang 2017 verschoben. Eine nicht ganz einfache Entscheidung, doch ich spürte die Ruhe, die sich in mir ausbreitete, als ich diesen Entschluss gefasst hatte. Da wusste ich: So ist es richtig für mich.

Dann kamen Dinge, die neben dem Business erledigt werden wollten

Die Steuerklärung und ähnliches. Nichts, was mir am Herzen liegt. Doch die negativen Konsequenzen, wenn ich mich nicht kümmere, wollte ich unbedingt vermeiden. Es hat auch durchaus Energie von den mir wichtigen Projekten abgelenkt. Also habe ich meine Prioritäten geändert. Für mich war klar, dass ich den Stichtag der Steuererklärung unbedingt einhalten wollte. Ein Aufschub bis nach Weihnachten war keine Lösung, zumal die Erklärung schon zu 80% vorbereitet war. Die meiste Arbeit lag also schon hinter mir.

Doch die anderen Unterlagen lagen mir noch mehr im Magen und deshalb habe ich sie zuerst in Angriff genommen. Ich gestehe, der Anfang ist mir nicht leicht gefallen. Zum Glück hatte ich eine Helferin im Hintergrund, die mir verbal den nötigen Kick verschaffte. Sie hatte ja Recht, je länger ich es vor mir her schiebe, desto größer wird der Berg gefühlt.

Die Erleichterung, es erledigt zu haben

Eine Woche vor der Frist habe ich die Unterlagen eingereicht und ich spürte, wie sich meine Laune besserte. Auch mein Körper entspannte sich wieder. Was für eine Wohltat! Dieses Gefühl von Wärme und Erleichterung werde ich mir wieder ins Gedächtnis rufen, wenn ich unangenehme Aufgaben vor mir habe. Sie machen vielleicht keinen Spaß, während ich sie tue. Aber hinterher.

Die erledigte Steuererklärung hat auch noch mal Erleichterung gegeben. Hier merke ich auch, dass mir die Erfahrungen der letzten Jahre helfen. Dank meiner Unterlagen kann ich schnell sehen, was ich wo eintragen muss. Dieses Mal habe ich die Erklärung halbwegs entspannt erledigt. Das zeigt mir, dass die Hürden mit der Zeit kleiner werden. Ich habe viel gelernt und kann es nun umsetzen.

Dieses Wissen möchte ich in andere Projekte mitnehmen

Genau genommen habe ich mir noch gar keine Notizen gemacht, welche Projekte noch alle offen sind. Zu beschäftigt war ich mit dem, was oben auf lag. Momentan fürchte ich auch ein wenig, dass der Haufen allzu groß werden könnte. „Die Projekte explodieren“ sagt meine Kollegin Elke dazu.

Was sie damit meint, habe ich erlebt, als ich mein erstes Freebie auf die Homepage stellen wollte. Ich dachte, es sei erstellt, wenn ich ein hübsches PDF fertig habe. Pustekuchen!

Da hängt noch ein ganzer Rattenschwanz dran

Schließlich funktioniert ein Freebie nur, wenn sich interessierte Leser es auch bekommen können. Es muss also auf die Homepage gestellt werden. Am besten im Austausch gegen eine Email-Adresse. Dazu brauche ich ein Anmelde-Feld. Und im Mailprogramm die entsprechenden Mails, um den Anmelde-Prozess korrekt abzuwickeln. Am liebsten möchte ich noch ein anderes Freebie online stellen, doch das soll eine Folge von mehreren Emails sein und dafür muss ein sogenannter Autoresponder programmiert werden. Das geht bei meinem Email-Anbieter nicht so in der kostenlosen Version. Naja, ich wollte eh wechseln. Also habe ich erst mal recherchiert, welche Anbieter es noch gibt und was die so bieten. Einen neuen Account eingerichtet. Die Mail-Texte wollen geschrieben werden. Ich möchte sie mit Bildern aufhübschen.

Mit dem Online-Kurs verhält es sich ähnlich. Denn neben den Kurs-Inhalten brauche ich auch die Möglichkeit, ihn zu verkaufen. Praktisch, dass es inzwischen Anbieter gibt, die die ganze Bezahlung inklusive Rechnungsabwicklung für uns Online-Unternehmer erledigen. Doch auch da kenne ich mich noch nicht aus. Deswegen war es gut, den Kursstart zu verschieben. Ich werde das lernen, was ich wissen muss. Doch nicht mehr alles vor Weihnachten.

Was steht denn jetzt an?

Eine Aktion liegt in den nächsten Tagen noch vor mir. Oder genauer gesagt zwei. Beide haben den Namen „Adventskalender“. Ich mache einen eigenen. Jeden Tag gibt es auf meinem Blog einen kleinen Tipp, wie du dir Gutes tun kannst. Hier hatte ich zwischendurch gestrichen, dass ich unbedingt sofort Bilder für jeden Artikel malen müsste. Das arbeite ich gerade nach. Was ich auch verschoben hatte und angesichts der Termine in dieser und nächster Woche vernünftigerweise komplett streichen sollte: Ich wollte mich mal auf Facebook und bei Twitter ausprobieren und auch dort meine Tipps posten. Das wird wohl nichts mehr.

Nächste Woche habe ich ein Türchen in einem Gewinnspiel-Adventskalender und dafür gibt es natürlich auch noch einiges zu tun. Die Beschreibung des Gewinns zum Beispiel. Oder eine Fanpage bei Facebook einrichten. Das wollte ich eh – jetzt habe ich einen konkreten Anlass und auch eine Deadline. Auch dieses Projekt könnte ich locker „explodieren“ lassen.

Dieser Jahres-Endspurt hat es in sich

Wenn ich auf die letzten Wochen und Monate zurück schaue, merke ich, dass ich einiges getan und noch viel mehr gelernt habe. Beim Blick auf die beiden aktuellen Adventskalender und all die Termine drum herum bis Weihnachten merke ich, dass ich wohl auch dieses Jahr erst nach Weihnachten so richtig Zeit für die Reflexion der vergangenen 12 Monate habe. Sei’s drum, dafür ist dann auch Zeit! Genauso wie für einen konkreteren Plan, welche Projekte ich im nächsten Jahr wann umsetzen will.

Gezielt werde ich es ab dem 20.12. angehen, denn da beginnen die Raunächte. Noch weiß ich nicht genau, was mich alles erwartet, doch ich habe mich bei der Bergzauberin für ihre Raunachts-Aktion angemeldet und bin gespannt darauf, welche Fragen mir dieses Mal zum Jahresübergang begegnen werden und welche Antworten ich darauf finde.

Gibt es bei dir auch noch offene Projekte? Was willst du dieses Jahr noch unbedingt machen und was streichst du von deiner Liste? Wie schließt du dein Jahr ab? Schreib mir gerne einen Kommentar.

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